Corinna Kohfink - Coaching, Organisationsberatung und Training in Ihrem Unternehmen

Diplom-Ökonomin, Business Coach und Organisationsberaterin für MehrSINN

corsensys und Corinna Kohfink

 

Was bedeutet eigentlich corsensys und wie spricht man das?

Diese Frage begegnet mir immer wieder. Deshalb hier eine kurze Erklärung:

cor - sen - sys

steht für

  • cor - lateinisch: Herz
  • sensus - lateinisch: Sinn oder Verstand
  • und daraus wurde sys - um die systemische Arbeitsweise zu betonen.

Alles, was ich tue, mit Herz und Verstand anzupacken, ist mir ein großes Anliegen. Dabei spielt für mich auch die Wahrnehmung der Komplexität und Individualität von Organisationen oder Systemen eine große Rolle. Deswegen ist der Name gleichzeitig auch Programm und Leitbild.


Fakten kurz und knapp

  • Studium der Wirtschaftswissenschaften (Uni Hohenheim).
  • Karriere im Vertrieb (Automobilzulieferer).
  • Zwei Söhne ins Leben begleitet.
  • Administrative Aufgaben im Sonderanlagenbau (Kältetechnik, Mittelstand). 
  • Verbandszertifizierte Ausbildung (dvct) im Systemischen Business Coaching bei TEAM P.
  • Fortbildung zum wingwave-Coach.
  • Verbandszertifizierte Ausbildung (dvct) als Systemische Beraterin für Organisationsentwicklung und Change Management bei TEAM P.
  • Ehrenamtliche Mentorin bei Spitzenfrauen-BW.de
  • Lehrbeauftragte an der International School of Management in Stuttgart
  • Auszeichnung als Ethik Society Member

Meine ganz persönliche Geschichte

Zunächst einmal war ich ein Einzelkind, leider! Für mich als Stadtkind gab es nicht gerade eine Vielzahl an Spielkameraden. Also musste ich relativ früh lernen, mich selbst zu beschäftigen. Vom Schulalter an wurde das einfach: Lesen wurde meine große Passion. Dort lernte ich all das kennen, was sich innerhalb meines kleinen Familiensystems nicht abspielen konnte und ich fing an, eine aufmerksame Beobachterin zu werden. Welche Werte haben die Menschen? Was treibt sie an? Wann stoßen sie an Grenzen und wie überwinden sie diese? Menschen und ihre Geschichten wurden zunehmend fesselnd für mich.

Die Gymnasialzeit war unspektakulär. Richtig spannend wurde es an der Uni. Hohenheim mit seinem prächtigen Park und die wirtschaftswissenschaftliche Fakultät mit anfangs 480 Studenten stellten eine komplett neue, verlockende Welt dar. Kontakte über Kontakte, unterschiedliche Nationen, Studenten aus fernen Städten, stundenlange Diskussionen in der „Caféte“ über Gott und die Welt. In dieser Zeit lernte ich Toleranz zu üben und immer den allerersten Eindruck zu hinterfragen. Ich erwarb Flexibilität im Umgang mit unterschiedlichen Charakteren und entwickelte die Fähigkeit, Menschen genau so anzunehmen, wie sie eben nun mal sind.

Danach startete die Job-Rakete beim namhaften Automobilzulieferer, eigentlich im Vertrieb. „Eigentlich“ deshalb, weil ich sehr schnell in zahlreiche abteilungs- und hierarchieübergreifende Strategie-Projekte hineinwachsen durfte, die mir wertvolle Blicke über den Tellerrand verschafften. Die Mitarbeit an Marketing-Projekten, Trainings von Kunden und regelmäßige Präsentationen bei der Geschäftsleitung rundeten die Vielfalt ab. Mit 27 wurde ich Führungskraft. Mitarbeiter zu führen, erschien mir ganz easy. In dieser Rolle angekommen, merkte ich plötzlich, wie viel Methodik, Wissen und Fingerspitzengefühl es braucht, um Menschen fürs Mitmachen zu begeistern. Mein Interesse an allen Führungs- und Kommunikationsthemen nahm damals seinen Anfang.

Mit Ende zwanzig war die Zeit für die Familiengründung gekommen. Zwei Söhne wollten liebevoll ins Leben begleitet werden. Obwohl ich diese Phase in vollen Zügen genossen habe, wurde doch die Sehnsucht nach meinem früher so spannenden Berufsleben immer größer. Nach sechs Jahren hielt ich es nur zu Hause nicht mehr aus und suchte mir an meinem Wohnort, immer in Notfall-Rufweite, eine neue Herausforderung. Diese war schnell gefunden und brachte mich zu einem kleinen Unternehmen des Sondermaschinenbaus mit 26 Mitarbeitern.

Die folgenden Jahre wurden turbulent: Starkes Wachstum des Unternehmens auf knapp 50 Menschen, verbunden mit zeitweise schwierigen finanziellen Verhältnissen. Geschäftsführer, die ich als Top-Experten und als angenehme Menschen erlebt habe, zu denen aber die Rolle des Managers nicht passte. Führungs- und Organisationsstrukturen wurden dem Wachstum nicht angepasst und immer wieder gab es Auseinandersetzungen. Die Situation war für alle Beteiligten unbefriedigend. Ich wurde neugierig und fing an mich zu fragen, wie ich die Sache anpacken würde, wo die Engpässe sind und wie man diese beseitigen könnte. Und wieder stieß ich auf Führung und Kommunikation - diesmal in Verbindung mit Organisation. Zu einem sehr viel späteren Zeitpunkt begegnete mir während meiner Ausbildung zur „Systemischen Beraterin für Change Management und Organisationsentwicklung“ das Unternehmensphasen-Modell von Glasl und Lievegoed. Es faszinierte mich sofort, weil ich darin 1:1 die Brennpunkte dieses Unternehmens abgebildet sah. Die gesammelten praktischen Erfahrungen in Kombination mit diesem Modell lieferten die Inspiration für mein Beratungskonzept „Step2C“. Mit diesem Konzept coache und berate ich heute kleine, stark wachsende Unternehmen aus den Branchen Handwerk, Anlagen- und Komponentenbau sowie aus dem Dienstleistungssektor.

Wie kam ich überhaupt zum Coaching? Nun ja, ganz ehrlich, wäre meine erste Ehe nicht gescheitert, wäre ich niemals Coach geworden! Der Tag, an dem der Bagger gekommen war, um die Baugrube für unser Haus auszuheben, war zugleich der Tag, an dem meine Ehe zu Ende ging. Ich stand ziemlich allein da mit zwei heranwachsenden Söhnen, einer Baustelle, einem Job und einem Umzug, von dem gar nicht klar war, ob er überhaupt stattfinden würde. In dieser Zeit entdeckte ich eine neue Eigenschaft in mir, die mich selbst überraschte: die Unerschütterlichkeit. Für die Projekte, die ich heute begleite, ist das ein großes Geschenk.

Durch einen zufälligen beruflichen Kontakt, der eigentlich ein komplett anderes Thema hatte, erfuhr ich vom Beruf des Business Coaches. Mir war sofort klar, dass das genau das Berufsbild war, wonach ich schon immer gesucht hatte. Da ich finanziell niemandem mehr Rechenschaft schuldig war, zögerte ich nicht lange und meldete mich für eine Vollausbildung zum Business Coach an. Meine ersten professionell durchgeführten Coachings liefen danach zwar sehr gut, aber ich hatte den Eindruck, dass mir für eine qualitativ hochwertige Betreuung von Unternehmen doch noch etwas fehlt. Diesem Umstand verdanke ich die im Jahr darauf absolvierte Change- und OE-Ausbildung, die mich persönlich und fachlich enorm bereichert hat.

Heute verteilt sich meine Arbeit in Unternehmen auf drei Säulen:

  • das Fit-Machen von kleinen Unternehmen und ihren Inhabern für zukünftiges Wachstum (Step2C).
  • Coaching, Beratung und Training in Unternehmen aller Größenklassen bei den Themen Arbeitgeberattraktivität, Führung, Kommunikation, Teamentwicklung und Konflikte.
  • Begleitung von Organisationsentwicklungs- und Change-Management-Prozessen in KMU.


Privat lebe ich mit meinen beiden inzwischen volljährigen Söhnen und meinem neuen Mann glücklich und zufrieden in Neckartailfingen. Und solange ich nicht gestorben bin, coache ich auch morgen noch...

 

 Kennenlerntermin vereinbaren

 


Und was mache ich, wenn ich mal nicht coache?

Ganz ehrlich: Mein Beruf beschäftigt mich auch in meiner Freizeit. Ich lese ständig irgendwelche Fachbücher. Immer wieder entdecke ich einen neuen Titel, der mich so neugierig macht, dass ich ihn unbedingt haben muss. Das hat zur Folge, dass mein Bücherstapel mich vermutlich noch jahrelang beschäftigen wird.

Ansonsten liebe ich lange Spaziergänge in der Nürtinger Gegend und auch die Walking-Stöcke habe ich gerne dabei. Reisen in nahe und ferne Länder finde ich spannend und meine Kamera reist immer mit. Das führt dazu, dass diese Webseite etwas sehr persönliches geworden ist. Alle Fotos, auf denen ich nicht selbst zu sehen bin, sind vielleicht nicht hochprofessionell, dafür aber selbstgemacht.

Was sonst noch? Ich mag Pop-Musik, liebe "Voice of Germany" und gehe leidenschaftlich gern mit meinem Mann tanzen. Bei den lateinamerikanischen Tänzen fühlen wir uns - wie sich das für typische Schwaben gehört - am wohlsten.

Wenn Sie noch mehr wissen wollen, dann fragen Sie doch einfach!

Und wenn ich nicht gestorben bin, coache ich noch morgen...